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News vom 03.07.2007

Ein glänzender Messeauftritt in Genf vor Augen der Welt – mit schwarzen Glasurit-Mattlacken aus Münster

Münster / Genf / Brand. Der traditionelle und ehrwürdige Auto-Salon in Genf am Lac Léman erlebte eine Weltpremiere mit dem Projekt „Conquistador“. Der Fahrzeugveredler Mansory präsentierte einen mit schwarzen Mattlacken der Marke Glasurit der BASF Rolls RoyceCoatings beschichteten Rolls Royce Phantom. Das weltweite Medienecho und auch das Interesse der Automobilindustrie waren riesengroß. Die Edel-Limousine wurde am Hauptsitz von Mansory in Brand im Fichtelgebirge in der Nähe von Bayreuth auf seine Messe-Präsentation vorbereitet. Am 6. März, dem ersten Pressetag in Genf, wurde die Limousine erstmals der Welt präsentiert. Vor Ort war auch die Designerin der BASF Coatings, Michaela Finkenzeller. Sie meinte in einer ersten Stellungnahme: "Ein sehr originelles Auto mit einer außergewöhnlichen Lackierung."

Ein Jahr lang dauerte es von der ersten Idee bis zur Verwirklichung des Projekts. "Wir stehen für individuelle Lösungen und Lifestyle im High-End-Tuning-Bereich. Das setzen wir mit dem Rolls Royce Phantom um", sagt Kourosh Mansory, der über 20 Jahre Erfahrungen im Bereich der Fahrzeugveredlung hat. Lange Jahre wirkte er in Großbritannien – und so erklärt sich seine Affinität zu britischen Rolls RoyceNobelfahrzeugen. Neben dem Rolls hat er sich auf die Veredlung von Marken wie Bentley oder Aston Martin spezialisiert, alles hinter unscheinbaren Hallen im beschaulichen Örtchen Brand. Glasurit und Claus Wohlleben wählte er bewusst als Partner: „Wir befinden uns hier in der weltweiten Champions-League, wir spielen nicht Kreisklasse", so Mansory überzeugt. Der Erfolg gibt ihm Recht: "Unsere Kunden kommen aus der ganzen Welt , vor allem aus Regionen wie Asien, Nordamerika und Europa.“ Keine Frage, dass er auf Messen in Japan, den USA und europäischen Leitmessen seine Fahrzeuge präsentiert. Fast schon klar, dass auch Schauspiel-Stars, die er nicht nennen will, auf Mansory-getunte Fahrzeuge setzen. Ach ja, der schwarz-matte Rolls wird nicht in Münster präsentiert, wie Glasurit es versuchte. Der simple Grund: Das Fahrzeug ist bereits verkauft und geht direkt nach Messeschluss an einen Scheich in Abu Dhabi.

Das Top-Secret-Projekt „Rolls Phantom“, das erst in Genf in seiner letztendlichen Vollendung zu sehen sein wird , hat so manche Rolls RoyceFiligranarbeit in und an sich. Beispiele: beleuchtete Zierleisten, ausziehbare Klapptische, Multi-Media, Kühlschrank, kombinierte Alcantara- und Leder-Ausstattung, beleuchtete Einstiegsleisten, beleuchtete Carbon-Zierleisten und handgefertigte und geschmiedete 24-Zoll-Felgen sind nur ein paar Details, die das Fahrzeug schmücken.

Glasurit-Lacke aus Münster I-Tüpfelchen

Auch die Lackierung ist der "Champions-League" angemessen. Exakt 303 Stunden benötigten Claus Wohlleben und sein Team für Schleifen, Füllern und Lackieren der gesamten Karosserie mit sämtlichen Anbauteilen und Felgen. "Wir setzen hier echte Maßstäbe", so Rolls RoyceClaus Wohlleben. Bei den verwendeten Mattlacken handelt es sich um 2K-Klarlacke, also 2-Komponenten-Klarlacke. Entscheidender Unterschied des so genannten 923-55 Glasurit-Klarlack Matt zu üblichen Lacken ist, dass in ihn eine Mattierung eingearbeitet ist. Dazu kommt der 929-93 Härter von Glasurit. "Wir dürfen nicht vergessen, dass Mattlacke Sonderfarben sind. Das heißt, dass der Lack derzeit mit der Hand appliziert wird, also viel handwerkliches Geschick und ein sorgfältiges Handling notwendig sind."

Gleich vier Mann seines Teams stellte Claus Wohlleben ab. Eine ganze Woche Arbeit, das wusste er, würde auf die Truppe zukommen. Die abgebauten Anbauteile wurden separat vorbereitet und lackiert. Der ursprüngliche Glanzlack in Schwarz wurde geschliffen. Der goldene Streifen, Markenzeichen des Rolls Phantom, wurde entfernt und die entstandenen Unebenheiten Rolls Roycegefüllert. Dann wurde Farbe aufgetragen, darauf Klarlack, dann wieder abgeschliffen und dann Klarlack matt aufgetragen. Das Fahrzeug wurde von innen und außen lackiert, also auch die Innenseiten der Türen und natürlich auch der Kofferraumdeckel. Eine Änderung gegenüber den ersten Plänen gab es bei den Spiegeln, beim Grill und den Zierleisten: Sie wurden nicht schwarz-matt, sondern silber-matt lackiert. "Eine Kombination in Silber-Matt in Verbindung mit dem Schwarz-Matt der Karosse, die absolut sehenswert ist", so Wohlleben.

Quelle: BASF Pressemitteilung

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